30.11.16 VORTRAG & DISKUSSION „Wohnungsbau in Stadt und Region“ 

18.30

1. Aschaffenburger Wohnungsbauforum am 30. November 2016 in der Aula der Hochschule Aschaffenburg

Gut besucht war die Veranstaltung, die Aula war mit ca. 100 Besuchern fast komplett besetzt.Moderiert von Armin Eisert, dem früheren IHK-Geschäftsführer, beleuchteten vier Fachleute das Thema in jeweils einem kurzen Referat. Architekt Stefan Seitz stellte die Quartiersentwicklung im Stadtteil Damm vor, der Leiter des städtischen Planungsamts, Dirk Kleinerüschkamp, erklärte bis zum Jahre 2030 sind ca. 4000 Wohnungen im Stadtgebiet zu realisieren. In erster Linie wolle die Stadt vorhandene Baulücken schließen, davon gebe es ca. 750 Möglichkeiten, die so entstehende Baulandfläche betrage ca. 40 Hektar! Herr Dr.-Ing. Stefan Kempf bemerkte durch die Vielzahl von Vorschriften und Spielregeln ist die Balance zwischen ordentlichem Qualitätsbau und möglichst geringen Baukosten schwierig geworden. Als grundsätzlich sinnvoll bezeichnete Landschaftsarchitekt Günter Vogt die Nachverdichtung im Stadtgebiet. Dabei dürfe man aber die ökologischen Aspekte nicht außer Acht lassen.

In der anschließenden Diskussion gab es lebhafte und auch sehr unterschiedliche Anregungen.

Am Ende der Veranstaltung wurde eine Neun-Punkte-Erklärung vorgestellt, die künftiges Wohnen in Aschaffenburg beschreibt. Hier sinngemäß einige Auszüge,

Wohnungsbau sei eine Daseinvorsorge, sie sollte auf Dauer angelegt sein, nachhaltige Baustoffe sind zu verwenden, eine beuliche Nachverdichtung sei der Erschließung neuer Flächen vorzuziehen, aber mit Blick auf die ökologischen Auswirkungen, die unzähligen Gesetze und Normen sind einzudämmen, daher müssen Politik, Stadtplaner, Architekten, Investoren und das Handwerk eng zusammenarbeiten.

 

Der Moderator der Veranstaltung Herr Armin Eisern.

 

Das Podium besetzt mit, von links nach rechts, Herr Bernhard Keßler, 1. Vositzender, Moderator Herr Eisert, die Referenten Architekt Seitz, Stadtplaner Dirk Kleinerüschkamp, Tragwerksplaner Dr.-Ing. Stefan Kempf und Landschaftsarchitekt Günter Vogt.